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<title>Autorenweb.de /Deine Literatur im Internet seit 1999</title>
<link>http://rss.autorenweb.de/</link>
<description> Die aktuellsten Texte, Literaturlinks und Verlagseintraege aus dem autorenweb, der kostenfreien self-publishing-Plattform für Autoren mit großer Community</description>
<language>de</language>
<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:34:49 GMT</pubDate>
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<title>Autorenweb.de</title>
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<link>http://www.autorenweb.de/</link>
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<item>
<title>Mittagsschlaf und Lottoschein  Rattenfänger für Der private Schnüffler</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16881</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=948&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/images/comprofiler/948_4ecec084daa93.jpg&quot; width=&quot;100px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;b&gt;Mittagsschlaf und Lottoschein&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Mittagsschlaf und Lottoschein,&lt;BR&gt;
Zahnarztbesuch und Abendkrimi,&lt;BR&gt;
Biomülltonne und Bettbezug,&lt;BR&gt;
Treppenwitze und Vogelnest.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Tagein, tagaus im gleichen Trott,&lt;BR&gt;
draußen wird es hell und dunkel,&lt;BR&gt;
die Drossel zerrt den langen Wurm,&lt;BR&gt;
während die Katze frisst die Brut.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Mittagsschlaf und Lottoschein,&lt;BR&gt;
Zahnarztbesuch und Abendkrimi,&lt;BR&gt;
Biomülltonne und Bettbezug,&lt;BR&gt;
Treppenwitze und Vogelnest.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Mir brummt der Schädel, war viel wach,&lt;BR&gt;
und im Bad pfeift das Weib so schrill,&lt;BR&gt;
vielleicht lese ich noch ein Stück,&lt;BR&gt;
vielleicht zupft sie Augenbrauen.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Mittagsschlaf und Lottoschein,&lt;BR&gt;
Zahnarztbesuch und Abendkrimi,&lt;BR&gt;
Biomülltonne und Bettbezug,&lt;BR&gt;
Treppenwitze und Vogelnest.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Der Kaffee schmeckt würzig und gut,&lt;BR&gt;
ja, ich gehe in den Garten,&lt;BR&gt;
ja, ich hole gern Getränke,&lt;BR&gt;
ja, ich bringe sechs Brötchen mit.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Mittagsschlaf und Lottoschein,&lt;BR&gt;
Zahnarztbesuch und Abendkrimi,&lt;BR&gt;
Biomülltonne und Bettbezug,&lt;BR&gt;
Treppenwitze und Vogelnest.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Copyright by Rattenfänger für Der private Schnüffler&lt;BR&gt;
22&lt;BR&gt;Februar 2012&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:franzen@kh-franzen.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://www.kh-franzen.de target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16881</guid>
<pubDate>22.02.2012 19:02:25 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Hierarchie  Wolfgang Lang</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16880</link>
<description>Er gehorcht seinem Chef.&lt;BR&gt;
Er gehorcht seinem Abteilungsleiter.&lt;BR&gt;
Er gehorcht seinem Meister.&lt;BR&gt;
Er gehorcht seinem Vorarbeiter.&lt;BR&gt;
Er gehorcht seiner Frau.&lt;BR&gt;
Er gehorcht dem, was ihm eingeredet wird,&lt;BR&gt;
durch Medien, Moden, Trends und Traditionen.&lt;BR&gt;
Sein Hund gehorcht ihm aufs Wort.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Kinder hat er noch keine.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:wolfgang.lang_maroc@yahoo.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt;    &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16880</guid>
<pubDate>22.02.2012 17:02:43 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Mitteilung: Die perfekte Konditionierung und Identitätsauflösung des Menschen wird vermutlich gelingen  Kay Ganahl</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16879</link>
<description>Heute hat sie sich – Loretta Benz, eine vierunddreißigjährige fest angestellte technische Fachkraft in der Ray Factory  - wieder einmal gefragt, wie es weitergehen könnte&lt;BR&gt;Sie hat viel Fachwissen sowie eine beachtliche Kompetenz in ihrem Fach, jedoch kennt sie die politischen und wirtschaftlichen Bedingungszusammenhänge kaum&lt;BR&gt;Häufig hat sie sich in ihren persönlichen Annahmen geirrt&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die in Sun Valley Outside seit Jahren mit wissenschaftlicher Entwicklungsarbeit und Organisationsplanung im Rahmen des „Project MindShelter“ beauftragte Ray Factory, welche auch mit der nunmehr anstehenden Durchführung der Maßnahmen von weltweiter Bedeutung beauftragt wurde, hat am gestrigen Morgen intern angekündigt, dass alle technischen Mittel zur pünktlichen Generierung und zeitlich unbegrenzten Fortführung des geplanten „allgemeinen Bedrohungspotenzials“ selbstverständlich bereit gehalten werden, Probleme in diesen Tagen nirgends erkennbar seien, - was, so teilte der Mediensprecher der Ray Factory namens Ross C&lt;BR&gt;Z&lt;BR&gt;Locker vorgestern der Weltöffentlichkeit mit, zweifellos zu der tatsächlichen technischen Initiation und sofortigen permanenten Aufrechterhaltungsfunktion der erforderlichen Dauerkontrolle über das Leben des einzelnen Menschen führe&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Das nennt man dort, wo die politische und behördliche Hauptverantwortung für das oben genannte aktuelle Projekt der Ray Factory liegt, &quot;… im Kern die Arbeit am Perfektionieren der emotionalen Konditionierung des sozialisierten menschlichen Individuums&quot;&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Diese Verantwortung tragen mehrere hohe Beamte im politischen Apparat in Washington D&lt;BR&gt;C.&lt;BR&gt;Mit der Einführung der Begrifflichkeit wussten sie genau, was sie taten&lt;BR&gt;Die zuständigen Wissenschaftsreferenten, die ihnen erfolgreich zuarbeiteten, waren wohl ganz aus dem Häuschen darüber, dass man eine derartige Perfektionierung würde sehr sicher erreichen können, was sich ja schon in der wissenschaftlichen Zielobjektivierung des Projekts ausdrückte!&lt;BR&gt;
Im Mittelpunkt wird wie eh und je der Mensch stehen, dessen überall auf der Erde registrierter viel zu hoher Individualisierungsstatus der Verhaltenskonditionierung im Laufe der nächsten zwei Monate herabzusetzen sein wird&lt;BR&gt;Er ist das Lebewesen, dem in den vergangenen Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte ganz offensichtlich wissenschaftlich am meisten Aufmerksamkeit zu Teil wurde&lt;BR&gt;Und morgen 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit endlich auf die entscheidende Erfolgsschiene gesetzt werden! &lt;BR&gt;
Dann wird die Generierung des Bedrohungspotenzials, d&lt;BR&gt;h&lt;BR&gt;die Phase A, in der Ray Factory begonnen&lt;BR&gt;Dort ist man sich ja sehr im Klaren über die Bedeutung dieser Generierung, sie soll nämlich die endliche Auflösung der Identität des menschlichen Individuums zum Ziel haben&lt;BR&gt;Das ist das unzweifelhaft zu erreichende Ziel!&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Der höchste politisch Verantwortliche in dem Inner Secret Government in Washington D&lt;BR&gt;C&lt;BR&gt;, John Herbert Goal, hat alles mit der Generierung und Fortführung Zusammenhängende in der Hand&lt;BR&gt;Er wird den roten Knopf drücken, welcher den Prozess in Gang setzen wird&lt;BR&gt; Auch und im Besonderen der Präsident der USA weiß darum, - er hat Goal im Inner Secret Government seiner vollen Unterstützung versichert&lt;BR&gt;Natürlich sei die geplante Bildung der geheimen (!??) Weltregierung in Betzerworda eine große Herausforderung, die auf Grund der Aktivitäten der Ray-Factory sicherlich nicht vor dem Scheitern stehe!&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Weiter demnächst.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Kay Ganahl&lt;BR&gt;
Copyright by Kay Ganahl.&lt;BR&gt;
All rights reserved &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:Ganahl@web.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://kay-ganahl-selbstverlag.de target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16879</guid>
<pubDate>22.02.2012 16:02:29 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Aphorismus Nr. 17 - Guter Geschmack  Lothar Atzert</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16878</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=266&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/images/comprofiler/266_4b033f51be1f2.jpg&quot; width=&quot;100px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;
Guter Geschmack &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Wer die Güte des Guten nicht fördert, preist und teilt, mutiert zur Lieblingsspeise des Hades.&lt;BR&gt;
 ..&lt;BR&gt;also ich bin wieder ziemlich geschmacklos heute&lt;BR&gt;...&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
.&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:lothar.atzert@unitybox.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://www.lothar-atzert.de/index.html target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16878</guid>
<pubDate>22.02.2012 15:02:37 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>für wilson hanks castaway - den gecrashten handball (erotisches prosagedicht für verwirrte)  Michael Köhn</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16877</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=548&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/images/comprofiler/548_4f1513ec86399.jpg&quot; width=&quot;100px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;
crasch test ebenerdig&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
schlafe am falschen ende der nacht &lt;BR&gt;
bis mitten in den tag &lt;BR&gt;
wo die welt goldene schreibbausteine formt&lt;BR&gt;
höre laute stimmen durch risse in den wänden&lt;BR&gt;
bin so richtig scheiße aussagegestört&lt;BR&gt;
lecke mir das blut von den händen&lt;BR&gt;
mit denen ich eben mein gehirn ausgeleert&lt;BR&gt;
nehme nie wieder drogen &lt;BR&gt;
oder sage jemand meinen richtigen namen &lt;BR&gt;
krame dazu in gedanken alle ordner durch&lt;BR&gt;
verdrehe mir sämtliche finger &lt;BR&gt;
an einer stinkigen ölsardinenbüchse&lt;BR&gt;
falle auf ein eitriges herz &lt;BR&gt;
schlage darauf ein &lt;BR&gt;
bis es mir in die lunge strömt&lt;BR&gt;
bin schmerzfrei schon volle zwanzig sekunden&lt;BR&gt;
denke das leben hat sich echt gelohnt&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
© 22.02.2012 michael koehn&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:m.koehn@literatalibre.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://www.literatalibre.de target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16877</guid>
<pubDate>22.02.2012 14:02:25 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Brückeneis  Hans Fritz</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16876</link>
<description>KURZROMAN&lt;BR&gt;&lt;i&gt;Gerade und weniger gerade Wege führen zum Olymp der Literaten&lt;BR&gt;Steinig sind sie alle&lt;BR&gt;Um den ausserhalb der üblichen legalen Normen angesiedelten Fall eines Romans geht es hier, wo Abgekupfertes mit Gold belohnt wird&lt;BR&gt;Gelegenheit macht Diebe, auch solche geistigen Eigentums; auf dieser Basis beruht die hier präsentierte, frei erfundene Geschichte&lt;BR&gt;Sollten die verwendeten Personennamen ihre Parallelen in der Realität haben, so ist das völlig unbeabsichtigt.&lt;/i&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Vorgeschichte - Der Unfall&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&quot;Ah, da seid ihr ja, habt euch von der Brücke aus gemeldet und mitgeteilt, dass es eine halbe Stunde später werden könnte&lt;BR&gt;Wegen eines Unfalls, euch sei aber zum Glück nichts passiert.&quot; So begrüsst Frau Agathe Schopfmüller ihre Tochter Sabine, die Apothekerin, und deren Lebensgefährten Jens Braunhöffer, den Bauleiter&lt;BR&gt;&quot;Ja nun sind es leider vierzig Minuten geworden&quot;, seufzt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Macht nichts, Hauptsache ihr seid heil hier angekommen&lt;BR&gt;Das Essen ist rasch aufgewärmt&quot;, beruhigt Frau Schopfmüller ihre beiden Gäste an diesem sonnigen aber kalten Samstagmittag im März.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Da stürzt Robert Pfullinger, der Arzt und Schwiegersohn, Sabines Schwager, in den Salon&lt;BR&gt;&quot;Entschuldigt meine Verspätung, hatte wieder mal Bereitschaftsdienst und einen Notfall zu versorgen&lt;BR&gt;Droben auf der Brücke krachte ein Kleinlaster in einen Personenwagen, der Fahrer des PKW erlitt schwere Verletzungen, kam per Hubschrauber ins Hospital, war aber bei der Einlieferung bereits verstorben.&quot; &quot;Wir waren Zeugen des Unfalls&quot;, sagt Jens&lt;BR&gt;&quot;Wie?&quot; &quot;Plötzlich gab es hinter uns einen einen furchtbaren Schlag und im Rückspiegel konnte ich erkennen, dass der Kleinlaster in den uns folgenden PKW geknallt war&lt;BR&gt;Ich hielt an und fuhr langsam zurück bis nahe an die Unfallstelle, wo Sabine erst einmal die Notrufnummer wählte&lt;BR&gt;Wir versuchten den Fahrer des PKW aus seiner misslichen Lage zu befreien, es gelang aber nicht&lt;BR&gt;Andere Leute, die hätten helfen können, waren da nicht.&quot; &quot;Doch schon Minuten später trafen Polizei und Rettungsdienste ein&lt;BR&gt;Das Übliche&quot;, ergänzt Sabine, &quot;so wie es täglich die Medien präsentieren.&quot; Jens berichtet: &quot;Der Kleinlaster, der uns entgegen kam, fuhr, so schien es mir, trotz der Glätte viel zu schnell&lt;BR&gt;Vorsichtshalber fuhr ich äusserst rechts, einen guten halben Meter über den Streifen.&quot; &quot;Ich hatte Jens vor unserer Abfahrt noch vor dem heimtückischen Eis gewarnt, das sich oft im Morgengrauen auf der Brücke bildet, selbst wenn das Thermometer vorm Haus ein paar Plusgrade anzeigt&quot;, sagt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Darfst du den Namen des Verunfallten PKW-Fahrers nennen, Robert? Ich müsste mich sehr getäuscht haben, wenn es nicht der Franz Milltaler von der Gebäudeversicherung war, der Bruder meiner Freundin Monika Kerbner drunten in der Altstadt.&quot; &quot;Ja, er ist es gewesen&quot;, bestätigt der Arzt&lt;BR&gt;&quot;Auch der Fahrer des Kleinlasters kam vorsorglich ins Hospital&lt;BR&gt;Ausser einem schweren Schock hatte der aber nichts, was einer Behandlung auf der Unfallstation bedurft hätte.&quot; &quot;Wir sahen den Mann aus seiner Führerkabine klettern und wild gestikulierend umherirren&lt;BR&gt;Wir versuchten erst gar nicht ihn anzusprechen&lt;BR&gt;Das überliessen wir dem Notfallpersonal&quot;, sagt Sabine.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Inzwischen ist Bettina Pfullinger, die Heilpädagogin und Sabines ältere Schwester, aus der Küche in den Salon gekommen und fragt ob Frau Burger, die Aufwartefrau, nun das Essen servieren könne&lt;BR&gt;&quot;Ja, das kann sie&quot;, sagt Agathe&lt;BR&gt;&quot;Zu Tisch, zu Tisch, nehmt eure Stammplätze ein.&quot; &quot;Darf ich einen Wein aus dem Keller holen?&quot; fragt Hausherr Theodor Schopfmüller&lt;BR&gt;&quot;Ich hätte da einen besonders guten Tropfen -&quot; &quot;Ich glaube aus Solidarität mit Jens und Robert, die heute noch fahren müssen - vielleicht auch Sabine oder Bettina - sollten wir mit alkoholfreien Getränken vorlieb nehmen&quot;, mahnt Agathe&lt;BR&gt;&quot;Ja, du hast Recht, wie immer&quot;, sagt der Weinkenner kleinlaut.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Ein vernünftiges Tischgespräch will nicht aufkommen&lt;BR&gt;Das Wenige, das gesprochen wird, dreht sich um den Unfall auf der Brücke&lt;BR&gt;&quot;Es hätte genausogut uns treffen können&quot;, meint Sabine&lt;BR&gt;&quot;Hat es aber nicht&lt;BR&gt;Seid dem Schicksal dafür dankbar&quot;, sagt ihre Mutter.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Bettina versucht das Gespräch zu wenden&lt;BR&gt;&quot;Sabine, hast du mir den Stillen Don mitgebracht, das Buch, das ich so gerne einmal lesen möchte?&quot; &quot;Ja, hätte ich fast vergessen, liegt noch im Wagen.&quot; &quot;Na ja, hat Zeit bis später.&quot; &quot;Das Buch gilt als das Hauptwerk des russischen Literaturnobelpreisträgers Michail Scholochow und ist von manchen Kennern zum Bürgerkriegsepos stilisiert worden&quot;, doziert Herr Schopfmüller, pensionierter Lehrer für Deutsch und Geschichte&lt;BR&gt;&quot;Der Dichter soll den Text jedoch von einem Offizier namens Fjodor Krjukow übernommen haben, um es vorsichtig auszudrücken&lt;BR&gt;Die These wurde immer wieder verworfen, erhielt aber gerade in neuerer Zeit wieder Auftrieb.&quot; &quot;Da steckte doch der sowjetische Geheimdienst dahinter&quot;, glaubt Robert zu wissen&lt;BR&gt;&quot;Das sind doch alles aschgraue Theorien, mit denen wir uns gar nicht erst beschäftigten sollten&quot;, meint Agathe&lt;BR&gt;&quot;Ja, die Sache wird wohl niemals restlos geklärt werden&quot;, findet Sabine&lt;BR&gt;&quot;Richtig, was soll uns das alles kümmern&quot;, sagt Bettina, &quot;Hauptsache das Buch ist spannend.&quot;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&quot;Wo sind eigentlich die Kinder, Bettina?&quot; möchte Sabine wissen&lt;BR&gt;&quot;Silke und Peter haben sich gegen elf verabschiedet, sind zu einem Kindergeburtstag bei Schumanns drüben in der Gartenstadt eingeladen worden&lt;BR&gt;Sie lassen schön grüssen.&quot; &quot;Wie ich mitbekommen habe, soll trotz der Kälte im Garten gegrillt werden&quot;, sagt Agathe, &quot;das gefällt mir, ehrlich gesagt, gar nicht&quot;&lt;BR&gt;&quot;Sie haben ihr dickes Zeug mit und die Wollmützen&quot;, beruhigt Bettina.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Sabine und Jens verabschieden sich am späten Nachmittag&lt;BR&gt;&quot;Müssen wir unbedingt wieder über diese schreckliche Brücke, Jens?&quot; &quot;Ja schon, das ist der direkte Weg.&quot; &quot;Gibt es einen indirekten Weg?&quot; &quot;Ja, über den Viadukt der Schnellstrasse&lt;BR&gt;Doch das würde heissen, erst mal durch die Waldallee&lt;BR&gt;Aber die ist sehr heikel, besonders in der Abenddämmerung, wenn da noch viele Wagen unterwegs sind&lt;BR&gt;Ausserdem wäre das Ganze ein Umweg von gut zwölf Kilometern&quot;&lt;BR&gt;&quot;Na gut, fahren wir geradewegs über unsere Brücke.&quot;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&quot;Jens, ich glaube hier war die Stelle -&quot; &quot;Ja&lt;BR&gt;Jetzt herrscht da ein richtiger Kolonnenverkehr und glatt ist es mit Sicherheit nicht mehr.&quot; Bald ist die Brücke geschafft und die verbleibende kurze Strecke nach Hause auch.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Im Reformhaus&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Zwei Wochen nach dem Unfall auf der Brücke schlägt Sabine vor, Franz Milltalers Schwester, der Frau Kerbner, einen Besuch abzustatten&lt;BR&gt;Jens zeigt sich zunächst wenig begeistert, willigt dann aber ein&lt;BR&gt;Ein Spätnachmittag wird vereinbart, als Treffpunkt das Reformhaus, dessen Inhaberin Monika Kerbner seit vier Jahren ist&lt;BR&gt;Sie hat sich vor zwei Jahren von ihrem Mann getrennt und bewohnt nun allein ein kleines Appartement über dem Warenlager.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&quot;Folgt mir in den kleinen Raum nebenan&quot;, fordert Frau Kerbner ihre Gäste auf&lt;BR&gt;&quot;Der Raum dient mir als Büro, wo ich auch, an dem runden Tisch hier, meine Ernährungsberatungen abhalte&quot;&lt;BR&gt;&quot;Lassen sich viele Kunden beraten?&quot; fragt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Ja schon&lt;BR&gt;Die meisten kaufen dann auch etwas, und wenn es nur eine Packung Kräutertee ist.&quot; &quot;Mir darfst du einen Melissentee verkaufen, Monika.&quot; &quot;Den führst du nicht in deiner Apotheke?&quot; &quot;Nicht mehr&lt;BR&gt;Wir haben fast nur noch Kamillentee, Lindenblütentee und Fencheltee im Sortiment&lt;BR&gt;Die meisten Tees bekommen die Leute heute, wenn nicht bei dir im Reformhaus, gut und günstig in den Reformecken der Supermärkte&lt;BR&gt;Monika, es tut uns unendlich leid mit deinem Bruder -&quot; &quot;Ich glaube, ich kannte ihn dem Namen nach&quot;, sagt Jens&lt;BR&gt;&quot;Was ich gebaut habe hat er versichert&quot;&lt;BR&gt;&quot;Franz ging ganz in seinem Beruf auf, lebte allein und pflegte wenig Konkakt mit Nachbarn&quot;, erklärt Monika&lt;BR&gt;&quot;Von seinem beachtlichen Lottogewinn vor vier Jahren gab er mir einen schönen Batzen ab und ich konnte das Reformhaus, das ich von einem Onkel übernommen hatte, endlich renovieren&lt;BR&gt;Der Eigentümer des Grundstücks genehmigte sogar den kleinen Anbau, in dem wir es uns gerade bequem gemacht haben.&quot; &quot;Hattest du mir nicht früher einmal erzählt Franz würde Geschichten schreiben, so als Hobby?&quot;, fragt Sabine die Freundin&lt;BR&gt;&quot;Ja&lt;BR&gt;Ich habe auf seinem Schreibtisch eine Mappe mit einem Manuskript gefunden&lt;BR&gt;In der Seitentasche steckte ein noch nicht verschlossener Brief an einen Tendorverlag in Frankfurt am Main&lt;BR&gt;Im Brief bittet er das Lektorat um Prüfung des Manuskripts zwecks Eignung für den Druck, undsoweiter&lt;BR&gt;Auch eine CD liegt bei, wahrscheinlich mit einer Kopie des Textes&lt;BR&gt;Ich möchte sein hinterlassenes Werk gerne dem Verlag schicken, mit der Schilderung der Umstände -.&quot; &quot;Stand Franz mit dem Verlag schon in Verbindung?&quot; fragt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Soviel ich weiss, nein&lt;BR&gt;Wie seine äusserst sorgfältig geführte Korrespondenz, die ich in seinem Computer aufgespürt habe, zeigt, deutet nichts darauf hin, dass er mit dem Verlag schon Kontakt aufgenommen hatte&lt;BR&gt;Ich habe die Mappe übrigens hier in meinem kleinen Safe abgelegt.&quot; Sie öffnet den Safe und zieht eine dicke schwarze Mappe hervor&lt;BR&gt;&quot;Sehen Sie, das ist sie&quot;, erklärt sie Jens, der neugierig die Mappe betrachtet&lt;BR&gt;&quot;Wissen Sie, Frau Kerbner, ich habe nächste Woche in Frankfurt zu tun, da könnte ich doch das ganze Bündel, so wie es ist, beim Lektorat abgeben.&quot; &quot;Das wäre sehr nett, wirklich sehr nett, Herr Braunhöffer -&quot; &quot;Jens -&quot; &quot;Jens - und ich bin Monika.&quot; &quot;Mache ich doch gerne, Frau - pardon, Monika.&quot; Beim Abschied verspricht Sabine der Freundin ihr öfter eine Mail, warum nicht auch mal einen richtigen Brief zu schreiben.&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Der Entschluss&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Wieder zu Hause, sagt Sabine zu Jens, als er Franz Milltalers Manuskript aus der Mappe zieht, die er auf der Kommode im Flur abgelegt hat: &quot;Du, zeig mal her&lt;BR&gt;Das scheint in den Weiten Kanadas zu spielen&lt;BR&gt;Wird sicher ein gutes Buch&quot;&lt;BR&gt;&quot;Ja, ganz bestimmt&quot;&lt;BR&gt;&quot;Doch wie reagiert der Verlag, wenn der Verfasser inzwischen verstorben ist?&quot; &quot;Das ist nicht unsere Sorge.&quot; &quot;Vielleicht kann Monika das unter ihrem Namen herausbringen.&quot; &quot;Warum nicht ich unter meinem Namen, ich meine unter unserem Namen -&quot; &quot;Jens, wie meinst du das? Du willst doch nicht etwa -?&quot; &quot;Doch, ich will&lt;BR&gt;Ich habe mir das auf unserem Nachhauseweg durch den Park genau durch den Kopf gehen lassen.&quot; &quot;Ah, deshalb warst du ganz gegen deine Art so schweigsam.&quot; &quot;Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben, kam nur nie dazu&lt;BR&gt;Auf eine so elegante Weise käme ich dazu ohne einen Finger zu rühren -&quot; &quot;Nein Jens, das kannst du doch nicht machen&quot;, zürnt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Doch, doch das kann ich&lt;BR&gt;Ausserdem ist das Ganze sowieso nicht mehr und nicht weniger als ein Lotteriespiel&lt;BR&gt;Das Manuskript muss ja erst einmal begutachtet werden, ob es dann jemals gedruckt wird ist eine andere Sache.&quot; &quot;Wenn du unbedingt willst, dann tus, aber ohne mich&lt;BR&gt;Im Übrigen gibt es heute ganz andere Wege der Buchveröffentlichung.&quot; &quot;Ja, ich weiss, was du meinst, Sabine&lt;BR&gt;Aber der Milltaler hatte gemäss seinem Brief nun einmal vor, das Manuskript beim Tendorverlag ganz konventionell als ein Buch der guten alten Form gestalten zu lassen, das wenigstens sollten wir respektieren&lt;BR&gt;Wenn der Verlag ablehnt, können wir uns immer noch etwas anderes überlegen.&quot; &quot;Wieso immer wir, ich möchte mit der Sache nichts zu tun haben.&quot; &quot;Lass mich nur machen.&quot; &quot;Weisst du auch, dass du dich des Plagiats und der Verletzung von Urheberrechten schuldig machen würdest? So wie vielleicht Scholochow?&quot; &quot;Ach, Der Stille Don lässt grüssen&lt;BR&gt;Das ist doch etwas ganz anderes&lt;BR&gt;Wer sollte von unserer, entschuldige, meiner Aktion Wind bekommen?&quot; &quot;Vielleicht niemand&lt;BR&gt;Aber was ist, wenn die Monika beim Verlag nachfragt, was aus Franz Buch geworden ist?&quot; &quot;Verdammt - ich muss den Titel ändern, evtl&lt;BR&gt;auch den Klappentext, soweit der etwas über den Autor verbreitet&lt;BR&gt;Da muss uns in den nächsten Tagen noch etwas einfallen&lt;BR&gt;Ich weiss schon den Titel: &lt;i&gt;Ein freies Leben mit Bär und Elch&lt;/i&gt;&quot; &quot;Das ist doch kindisch&quot;&lt;BR&gt;&quot;Nein, finde ich gar nicht&lt;BR&gt;Für alle nötigen Änderungen, also Titel, Autor, Klappentext leistet die CD, wie ich hoffe, gute Dienste&lt;BR&gt;Ich kopiere den ganzen Text in ein eigenes Dokument, bringe die Änderungen an und drucke das Ganze aus&lt;BR&gt;Auf jeden Fall muss Milltalers Name weg, egal an welcher Stelle er erscheint&lt;BR&gt;Das Endprodukt bekommt dann der Verlag.&quot; &quot;Wie heisst eigentlich der Originaltitel des Romans?&quot; &quot;&lt;i&gt;Im Abendgold&lt;/i&gt;&lt;BR&gt;Das ist sowieso kein schöner Titel, zu nüchtern, banal und abgegriffen.&quot; &quot;Um was geht es in dem Roman eigentlich?&quot; fragt Sabine&lt;BR&gt;&quot;Moment, hier ist ein Extrablatt mit dem Klappentext&lt;BR&gt;Ein älteres Ehepaar sagt Deutschland Lebewohl und verbringt seinen Lebensabend im kanadischen Urwald, in einer Blockhütte -&quot; &quot;Mein Gott, nein, das ist doch fade, klischeehaft und abgedroschen, das liest doch kein Mensch.&quot; &quot;Vielleicht doch, warten wirs ab.&quot; &quot;Hoffentlich kommt darin keine Elchjagd vor, das wäre furchtbar.&quot; &quot;Und wenn erst ein Elch knutscht -&quot; &quot;Übrigens, Jens, wenn du Unterstützung in der Bereinigung von Schilderungen der Landschaft und der Pflanzen- und Tierwelt brauchst, könnte ich helfen.&quot; &quot;Darauf werde ich gegebenenfalls gerne zurückkommen&lt;BR&gt;Wie, du bist nun ganz plötzlich doch interessiert?&quot; &quot;Nicht gerade voller Enthusiasmus, aber was bleibt mir andres übrig als mitzumachen&lt;BR&gt;Mitgefangen, mitgehangen.&quot; &quot;Warst du schon mal in Kanada, Sabine?&quot; &quot;Nein, ich habe nur viel über dieses schöne Land voller Geheimnisse gelesen.&quot; &quot;Vielleicht erkennen wir uns später selbst einmal in jenem Ehepaar wieder, dann bekäme die Geschichte im Nachhinein einen autobiografischen Touch&quot;, meint Jens&lt;BR&gt;&quot;Einen Sommer lang in einer Blockhütte inmitten einer noch fast unberührten Natur zu hausen fände ich wahnsinnig aufregend&quot;, schwärmt Sabine.&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Beim Verlag&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Der Tendorverlag hat erst vor kurzem in einem kleinen, rot getünchten Bürogebäude am Rande eines kleinen Parks die unteren drei der fünf Stockwerke bezogen&lt;BR&gt;Jens hat die Mappe mit dem Manuskript unter den linken Arm geklemmt, zwängt sich durch die Drehtür am Haupteingang und geht auf einen Schalter zu, der so etwas wie eine Pförtnerloge sein könnte&lt;BR&gt;Aber da ist niemand&lt;BR&gt;Nach einigen Minuten gespannten Wartens betritt der hoffnungsvolle Leihschriftsteller den Lift und fährt aufs Geratewohl zur ersten Etage&lt;BR&gt;Dort befinden sich nach seiner Erfahrung immer die wichtigsten Räume und die wichtigsten Personen&lt;BR&gt;Ein paar Leute schleppen Papier in Hängemappen von einem Raum zum anderen&lt;BR&gt;Wahrscheinlich sind es unverlangte Manuskripte, die ein Heer von Angestellten zurücksenden oder sonstwie entsorgen muss&lt;BR&gt;Jens sieht seinen, das heisst Franz Roman schon den gleichen Weg nehmen, das gleiche Schicksal erleiden.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Da steht eine Tür offen&lt;BR&gt;Hinter einem gläsernen Tisch beugt sich eine ganz in Schwarz gekleidete Dame über eine Datei&lt;BR&gt;&quot;Schönen guten Tag, was wünschen Sie?&quot; spricht sie Jens freundlich an, ohne aufzublicken&lt;BR&gt;&quot;Mein Name ist Jens Braunhöffer&lt;BR&gt;Ich, ich habe da ein Manuskript -&quot; &quot;Nein, nicht schon wieder&quot;, klagt die Dame händeringend und fügt in belehrendem Unterton bei: &quot;Uns werden Manuskripte normalerweise mit der Post zugestellt, mein Herr&lt;BR&gt;Sie hatten wohl noch nie mit einem Verlag zu tun und kennen diese Gepflogenheit nicht?&quot; &quot;Nein, ich dachte nur -&quot; &quot;Ist wohl Ihr Erstlingswerk? Na, lassen Sie mal hier&lt;BR&gt;Das Kilo Papier können wir auch noch stapeln&lt;BR&gt;Aha, wie ich sehe ist die heute übliche CD auch dabei, schön.&quot; &quot;Danke, danke, vielen Dank Frau -&quot; &quot;Klaring -&quot; &quot;Ah ja, Entschuldigung, steht ja draussen an.&quot; &quot;Gut&lt;BR&gt;Um es kurz zu machen, Herr Bornhöffer -&quot; &quot;Braunhöffer -&quot; &quot;Oh, nun muss ich um Pardon bitten&lt;BR&gt;Also, Herr Braunhöffer, Sie bekommen von uns Bescheid, aber das kann eine Weile dauern&lt;BR&gt;Machen Sie sich in der Zwischenzeit keine grossen Hoffnungen&lt;BR&gt;Wir bekommen nämlich Manuskripte wie Ihres täglich waschkörbeweise.&quot; &quot;Ja, kann ich verstehen&lt;BR&gt;Bei dem guten Ruf, den der Tendorverlag geniesst.&quot; &quot;Wie war noch mal der Titel Ihres Manuskripts? Ah, hier ist ja das Titelblatt: Ein freies Leben mit Bär und Elch&lt;BR&gt;Nun ja&lt;BR&gt;Wenn ich mich richtig erinnere, Herr Braunhöffer, hat mir vor ein paar Monaten ein früherer Mitarbeiter unseres Verlags den Hinweis auf einen nach seiner Ansicht sehr gelungenen Roman gemailt, der in Kanada spielen soll und den er wärmstens empfehlen könne&lt;BR&gt;Von Einwanderern und wilden Tieren sei da die Rede&lt;BR&gt;Das Lektorat solle das Manuskript wohlwollend prüfen&lt;BR&gt;Wissen Sie etwas von dieser Empfehlung, Herr Braunhöffer?&quot; &quot;Nein, davon habe ich keine Ahnung&lt;BR&gt;War wohl ein anderes Manuskript gemeint&lt;BR&gt;Rein zufällig spielt meine Geschichte auch in Kanada.&quot; &quot;Tja, solche Zufälle gibt es immer wieder&quot;, sagt die Lektorin mit Kennerblick&lt;BR&gt;Als sie sich anschickt Jens Mappe zu schliessen, fällt eine Visitenkarte aus einer kleinen Seitentasche&lt;BR&gt;&quot;Wer ist Herr Franz Milltaler, Gebäudeversicherungen?&quot; &quot;Wieso?&quot; &quot;Steht auf dem Kärtchen, das soeben aus Ihrer Mappe gefallen ist.&quot; &quot;Ah so, ja&lt;BR&gt;Das ist die Visitenkarte eines Freundes, den ich demnächst aufsuchen muss&lt;BR&gt;Darf ich das Kärtchen haben?&quot; &quot;Ja, natürlich, ich brauche es nicht&lt;BR&gt;Bitte, hier ist es&lt;BR&gt;Tja, das wärs dann fürs Erste, Herr Braunhöffer.&quot; &quot;Haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse an meinem Manuskript, Frau Klaring, Aufwiedersehen!&quot; Jens verabschiedet sich hastig&lt;BR&gt;&quot;Aufwiedersehen, vielleicht bis bald, Herr Braunhöffer&quot;, ruft Frau Klaring Jens nach, als er schon draussen auf dem Flur ist und auf den Lift zueilt.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Vielleicht bis bald - wenn das keine Hoffnung macht&lt;BR&gt;Weiss der Teufel, wem der Milltaler eine Kopie geschickt hatte und wer das Papier dem Verlag empfohlen hat&lt;BR&gt;Vielleicht ein guter Freund, dem er es zur kritischen Durchsicht anvertraut hatte? Die Sache gefällt mir gar nicht&lt;BR&gt;Und dann die Visitenkarte! In diesem Augenblick wünscht sich Jens, dass schon bald ein abschlägiger Bescheid vom Verlag kommt und die ganze Aktion rasch in Vergessenheit gerät.&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Die Nachricht&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Drei Monate später erhält Jens einen dicken Brief vom Tendorverlag&lt;BR&gt;Kaum hat er den Umschlag geöffnet, als ihn Sabine mit Fragen bedrängt: &quot;Vom Verlag? Was steht drin? Ist der Roman angenommen?&quot; Und Jens liest, gelassenen, Ruhe vortäuschend: &quot;Sehr geehrter Herr Braunhöffer, wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir grundsätzlich bereit sind Ihr Werk zu veröffentlichen&lt;BR&gt;Die Geschichte ist sehr gelungen&lt;BR&gt;Selten erhalten wir ein so sorgfältig ausgearbeitetes Manuskript&lt;BR&gt;Als Beiblatt zum Korrekturabzug finden Sie die Auflistung einiger Anmerkungen und Fragen von Seiten des Lektorats, die wir Sie zu beachten bzw&lt;BR&gt;innerhalb der nächsten zwei Wochen zu beantworten bitten&lt;BR&gt;Auch hätten wir gerne eine Kurzbiografie von Ihnen&lt;BR&gt;Teilen Sie uns bitte ferner mit, ob Sie mit der sprachlichen Überarbeitung des Klappentextes einverstanden sind&lt;BR&gt;mfg&lt;BR&gt;Ihr Tendorverlag&lt;BR&gt;Ein Vertrag liegt bei.&quot; &quot;Ja, Jens, wer hätte das gedacht! Nun heisst es den Vertrag unterschrieben zurückzusenden, am besten zusammen mit dem korrigierten Text &lt;BR&gt;Ohne einen gültigen Vertrag läuft da gar nichts.&quot; &quot;Und wenn ich vom Vertrag zurücktrete?&quot; &quot;Wie, was? Jetzt wo es wider Erwarten ernst wird -&quot; &quot;Hast Recht, Sabine, wir ziehen die Sache durch!&quot;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Jens akzeptiert die Änderungs- und Ergänzungswünsche des Lektorats kommentarlos&lt;BR&gt;Sabine bügelt einige Unebenheiten in den Naturschilderungen aus&lt;BR&gt;So nimmt die Sache ihren Lauf&lt;BR&gt;Schon bald erhält Jens seine Autorenexemplare und fühlt sich allen seinen Machenschaften zum Trotz als ein stolzer Schriftsteller, der mit seinem Erstlingswerk brilliert.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Da muss sich Sabine der unangenehmen Aufgabe stellen Freundin Monika am Telefon zu täuschen, als diese von ihr Auskunft über Franz Buch erbittet&lt;BR&gt;&quot;Sabine, ich habe beim Tendorverlag nachgefragt&lt;BR&gt;Weder ein Autor namens Franz Milltaler noch ein Manuskript mit dem Titel Im Abendgold sind dem Verlag bekannt&lt;BR&gt;Jens hat das Manuskript doch abgegeben?&quot; &quot;Ja natürlich, Monika, natürlich&lt;BR&gt;Vielleicht ist es beim Verlag in einer Riesenmenge von Papier untergegangen&lt;BR&gt;Jens wird selbst noch einmal nachfragen.&quot; &quot;Das wäre gut&lt;BR&gt;Aber was solls eigentlich, Franz hätte doch nichts mehr davon, falls das Buch tatsächlich gedruckt worden wäre.&quot; &quot;Ja da hast du recht, Monika, er hätte nichts mehr davon.&quot;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Die Lesung&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Die Buchhandlung J.W&lt;BR&gt;Müller befindet sich In einer ebenso stillen wie dunklen Gasse, ein wenig abseits vom umtriebigen Leben der Hauptstrasse&lt;BR&gt;Der richtige Ort für Kenner und Literaturliebhaber&lt;BR&gt;Ein leicht angerostetes Schild mit der krakeligen Aufschrift Buchhandlung und Antiquariat lehnt im Schaufenster an einem Kandelaber von der Art, wie sie der Flohmarkt für einen Euro fünfzig feil bietet.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Es ist zehn Uhr dreissig, eine halbe Stunde nach Ladenöffnung und eine halbe Stunde vor der Autorenlesung&lt;BR&gt;Jens öffnet schwungvoll die Ladentür&lt;BR&gt;Ein Gong mit sonderbar exotischem Klang kündigt die Kunden an&lt;BR&gt;Frau Alexandra Schimbke, die Buchhändlerin und derzeitige Ladeninhaberin schiebt einen schweren blauen Vorhang zur Seite, bezieht hinter der Theke Stellung und begrüsst die beiden Ankömmlinge: &quot;Guten Tag die Dame, guten Tag der Herr&lt;BR&gt;Sie sind heute meine dritten Kunden -&quot; &quot;Verzeihung, Frau Schimbke, wir kommen wegen der Autorenlesung -&quot; sagt Jens ein wenig schüchtern&lt;BR&gt;&quot;Da sind Sie die Ersten, na ja, ist ja auch noch früh -&quot; &quot;Ich bitte nochmals um Verzeihung, Frau Schimbke, ich bin der Autor, Jens Braunhöffer ist mein Name -&quot; &quot;Oh, entschuldigen Sie, das habe ich nicht gewusst, Sie sind also der Autor, beim Tendorverlag -&quot; &quot;Ja, und das ist Frau Sabine Schopfmüller, meine Begleiterin&quot;&lt;BR&gt;Frau Schimbke reicht nun beiden die Hand&lt;BR&gt;Sabine hat ein besonderes Gespür für das, was in anderen Menschen in einer Situation, die sie nicht ganz beherrschen, vorgeht und glaubt nun bei der Buchhändlerin eine gute Portion Unsicherheit festzustellen&lt;BR&gt;&quot;Der dunkelgraue, rotgestreifte Hosenanzug der Buchhändlerin ist so etwas von unmodisch -&quot; flüstert sie Jens zu&lt;BR&gt;&quot;Aber die schicke rahmenlose Brille steht ihr gut&quot;, flüstert Jens zurück.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Frau Schimbke schiebt einen kleinen runden Tisch in die äusserste rechte Ecke der Türfront und stellt einen Korbsessel mit abgewetztem Bezug davor&lt;BR&gt;&quot;Das ist, wie ich meine, ein guter Platz für Sie zum Lesen, Herr Braunhöffer&lt;BR&gt;Paul, bring bitte die Stühle nach vorn&quot;, ruft sie in einen Nebenraum, der zum Laden hin durch eine Falttür abgeschlossen werden kann&lt;BR&gt;Ein älterer Mann mit speckiger brauner Jacke und schwarzer Schiebermütze erscheint, zwei Stühle schleppend&lt;BR&gt;Mit einem knappen &quot;Tag wohl&quot; begrüsst er die Gäste&lt;BR&gt;&quot;Wir brauchen alle achtzehn Stühle, Paul&lt;BR&gt;Das ist übrigens Herr Blumfeld, der das oberste Stockwerk des Hauses bewohnt und mir gelegentlich im Laden aushilft.&quot; Mit einer Behendigkeit, die die Gäste dem Mann kaum zugetraut hätten, platziert der Helfer die Stühle in drei Reihen vor der Ladentheke&lt;BR&gt;&quot;Aber bitte nach dem Rednertisch ausrichten&quot;, schilt Frau Schimbke&lt;BR&gt;Ohne Murren führt der Mann den Befehl aus&lt;BR&gt;Kaum sind die Stühle wunschgemäss aufgestellt, als vier Leute den Laden betreten&lt;BR&gt;&quot;Wir kommen wegen der Autorenlesung&quot;, spricht eine Dame in zinnoberrotem Kostüm&lt;BR&gt;&quot;Ja, bitte nehmen Sie schon Platz&quot;, begrüsst Frau Schimbke die neuen Gäste&lt;BR&gt;&quot;Herr Braunhöffer wird bald mit seiner Lesung beginnen&lt;BR&gt;Wer einen Kaffe möchte, dort rechts neben der Tür ist ein Automat aufgestellt&lt;BR&gt;Zum WC geht es durch den Vorhang nach hinten.&quot;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Sabine hat sich einen Aussenplatz in der dritten Reihe ausgesucht&lt;BR&gt;&quot;Warum so bescheiden?&quot; fragt Frau Schimbke&lt;BR&gt;&quot;Ich möchte anderen nicht einen guten Platz wegnehmen&lt;BR&gt;Ich kenne ja Autor und Roman zur Genüge.&quot; &quot;Ja so&quot;, sagt Frau Schimbke und wendet sich Jens zu&lt;BR&gt;&quot;Tja, Herr Braunhöffer, Ihr Roman ist ein goldener Tropfen im grossen grauen Ozean der Belletristik, wie ich finde.&quot; &quot;Danke für das Kompliment, Frau Schimbke, Sie haben natürlich, allein schon von Berufs wegen, ein gutes Gespür für Poesie&quot;, schmeichelt Jens.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
In buchstäblich letzter Minute betritt ein gross gewachsener Mann in ausgebleichten Jeans, mit rabenschwarzer Jacke und rotem Rucksack den Laden&lt;BR&gt;Es sind gerade noch zwei Plätze in der ersten Reihe frei&lt;BR&gt;Der Mann stürmt auf den einen freien Stuhl zu, nimmt seinen Rucksack ab und wirft ihn unter den Sitz&lt;BR&gt;&quot;Da hat der aber Glück gehabt&quot;, raunt Frau Schimbke Sabine zu, die neben ihr auf ihrem reservierten Stuhl Platz genommen hat&lt;BR&gt;Erst jetzt bemerkt Jens, dass weder auf der Theke noch auf auf dem Beistelltischchen rechts neben dem Vorhang die zum Signieren und für den Verkauf bestimmten Exemplare seines Buches ausliegen&lt;BR&gt;Bevor er Frau Schimbke nach dem Grund der offensichtlichen Versäumnis fragen kann, schiebt Paul einen Teewagen heran, der mit mindestens dreissig Büchern beladen ist.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&quot;Herr Braunhöffer, darf ich Sie nun bitten zu beginnen&quot;, eröffnet Frau Schimbke die Lesung&lt;BR&gt;Jens zieht sein Exemplar aus seiner altertümelnden Aktentasche und möchte beginnen&lt;BR&gt;Fragend schaut er nach dem seltsamen Besucher, der fast zu spät kam, nun mit verschränkten Armen dasitzt und einen scharfen, fast feindseligen Blick auf Jens richtet&lt;BR&gt;Nun, da stehe ich drüber, der soll mich nicht stören, denkt Jens&lt;BR&gt;Und er beginnt: &quot;Es war eine dieser lauen Sommernächte -&quot; So geht es eine geschlagene halbe Stunde lang&lt;BR&gt;Kein Kunde ist eingeschlafen, alle zeigen sich am Ende der Lesung sichtlich zufrieden und belohnen Jens mit bescheidenem Beifallklatschen&lt;BR&gt;Allein der unheimliche Gast klatscht nicht, lässt aber ein Buch signieren, zahlt mit seiner goldenen Kreditkarte, verstaut den Kauf in seinem Rucksack, nimmt nochmals Platz und wartet bis alle anderen Buchkäufer gegangen sind&lt;BR&gt;Nun verabschiedet er sich mit einem scharfen, auf Jens gerichteten Bye-bye und eilt aus dem Laden, so hastig, dass der Gong ein laut tönendes Crescendo hören lässt&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Die Buchhändlerin hat sich unterdessen, offenbar von allen unbemerkt, hinter den Vorhang zurückgezogen&lt;BR&gt;Jens und Sabine warten eine gute Viertelstunde auf die Frau um sich zu bedanken und zu verabschieden&lt;BR&gt;Als sie nicht kommt, verlassen sie den Laden&lt;BR&gt;Dabei bemerkt Sabine, dass Frau Schimbke ein Schild mit der Aufschrft Heute Vormittag keine Bedienung&lt;BR&gt;Autorenlesung! an die Tür geheftet hat&lt;BR&gt;&quot;Ich finde die Begleitumstände der Lesung sonderbar und diese Frau Schimbke, gelinde gesagt, unhöflich&quot;, bemerkt Sabine draussen&lt;BR&gt;&quot;Warum? Ich habe gelesen und alle Zuhörer kauften ein signiertes Exemplar -&quot; &quot;Ja schon, aber trotz allem&lt;BR&gt;Der Mann mit dem starren Blick war mir nicht ganz geheuer.&quot; &quot;Du meinst doch nicht etwa -&quot; &quot;Ich meine gar nichts&lt;BR&gt;Gehen wir doch erst mal dort drüben ins Restaurant&lt;BR&gt;Es ist klein aber fein, ich kenne es von früher.&quot; &quot;Das ist wieder einmal eine deiner grossartigen Ideen&quot;, sagt Jens, &quot;ich stimme voll zu.&quot; &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Da kommt es, wie es kommen muss - an einem Katzentisch nahe der Tür hat bereits der Starrblicker Platz bezogen und bekommt gerade ein Bier serviert&lt;BR&gt;Jens und Sabine schenken dem Mann keine Beachtung und streben auf den Tisch am hintersten Fenster zu, wo sie der Mann nicht sehen kann - wie sie meinen.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Beim Genuss der legendären Mandelcreme meint Sabine: &quot;Tja, Jens, alles in allem ist es mit der Lesung doch gut gelaufen.&quot; &quot;Sagte ich doch&lt;BR&gt;Ich bin durchaus zufrieden und freue mich schon auf die Lesung bei der Leipziger Buchmesse.&quot; &quot;Die Messe findet ja erst nächsten März statt&lt;BR&gt;Aber bis dahin werden sich noch einige Buchhandlungen melden.&quot; &quot;Ja, wie ich hoffe.&quot;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Der Brief&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Zwei Wochen sind seit der Autorenlesung vergangen, als Jens einen eingeschriebenen Brief erhält&lt;BR&gt;Absender ist H&lt;BR&gt;Pfundig, Frankfurt am Main&lt;BR&gt;&quot;Wer schickt mir aus Frankfurt einen eingeschriebenen Brief?&quot; begrüsst Jens Sabine als sie von ihrem Einkaufsbummel zurückkommt&lt;BR&gt;&quot;Vielleicht jemand vom Verlag -&quot; &quot;Kann sein, na ja, wir werden sehen.&quot; Jens öffnet den Brief mit einem gewissen Unbehagen, als ahne er etwas Schlimmes&lt;BR&gt;Sollte er Recht behalten?&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;i&gt;&quot;Sehr geehrter Herr Braunhöffer,&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Sie werden sich sicher an den Mann mit dem roten Rucksack erinnern, der Ihnen bei der Autorenlesung in der Müllerschen Buchhandlung aufmerksam zugehört hat.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Um es kurz zu machen: Das Buch, Herr Braunhöffer, das sie dort präsentiert haben, ist das Werk meines Freundes Franz Milltaler&lt;BR&gt;Er kam nicht mehr dazu, es dem Verlag zu schicken&lt;BR&gt;Das haben Sie offensichtlich an seiner Stelle getan, dabei in schamloser Weise den Titel geändert und den Roman unter Ihrem Namen veröffentlicht&lt;BR&gt;Herr Milltaler hatte mir nämlich vor ein paar Monaten eine Kopie nach New York, wo ich zur Zeit wohne, geschickt&lt;BR&gt;Ich habe ihm geschrieben und zugesichert, dass das Buch mit Sicherheit grossen Anklang finden würde&lt;BR&gt;Ich empfahl den Tendorverlag, für den ich während meiner Frankfurter Zeit als Halbtagslektor gearbeitet hatte&lt;BR&gt;Ich informierte, natürlich mit Franz Einverständnis, den Verlag über ein dort demnächst eingehendes, sehr beachtenswertes Manuskript&lt;BR&gt;Ich schilderte mit wenigen Worten den Inhalt&lt;BR&gt;Leider hatte ich versäumt, dem Verlag Autor und Originaltitel mitzuteilen&lt;BR&gt;Das ist ein unverzeihlicher Fehler meinerseits.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Frau Monika Kerbner, Franz Schwester, die mich über dessen tragisches Geschick unterrichtet hat, teilte mir ein paar Tage später in einem weiteren Schreiben mit, dass der Lebensgefährte ihrer Freundin Sabine Schopfmüller, angeboten habe, das aufgefundene Manuskript persönlich beim Tendorverlag in Frankfurt abzugeben.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Als Fürsprecher meines verstorbenen Freundes Franz Milltaler mache ich Ihnen, Herr Braunhöffer, folgenden Vorschlag zur Güte, bei dessen Befolgung Ihrerseits wir jede Art von juristischem Aufwand vermeiden könnten:&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Erstens&lt;BR&gt;Überweisen Sie das Autorenhonorar, abzüglich Ihrer Unkosten, der Frau Kerbner&lt;BR&gt;Zweitens&lt;BR&gt;Fügen Sie den noch nicht ausgelieferten Exemplaren - wie, ist Ihre Sache - eine Widmung bei: Im Andenken an Herrn Franz Milltaler, der den Entwurf zu diesem Buch verfasst hat&lt;BR&gt;Ich möchte dem Verlag, mit dem ich stets gut zusammengearbeitet hatte, weitere Peinlichkeiten ersparen&lt;BR&gt;Drittens&lt;BR&gt;Verzichten Sie auf weitere öffentliche Lesungen.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Im Weiteren wünsche ich keine Korrespondenz mit Ihnen zu führen&lt;BR&gt;Wenn Sie den Brief erhalten, bin ich schon auf dem Weg zurück nach New York.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Frau Kerbner habe ich über Ihr Tun informiert&lt;BR&gt;Sie zeigte sich besonders darüber entsetzt, dass Ihre Gefährtin, Frau Sabine Schopfmüller, in nicht geringem Masse an dem offensichtlichen Betrug beteiligt war.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Horst Pfundig.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Nebenbei: Ich mochte Sie in der Buchhandlung, während oder nach der Lesung, nicht auf die leidige Sache ansprechen, um jedes Aufsehen zu vermeiden&lt;BR&gt;Das hätte Sie und Ihre Begleiterin, aber auch Frau Schimbke, letzten Endes auch mich, in eine höchst unangenehme Situation bringen können.&quot;&lt;/i&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Soweit der Brief&lt;BR&gt;&quot;Wenn wir das tun, was Pfundig verlangt, sind wir aus dem Schneider&quot;, meint Sabine&lt;BR&gt;&quot;Da bleibt wohl keine andere Wahl&lt;BR&gt;Hätte ein schönes, wenn auch geliehenes Erfolgserlebnis werden können, auch in finanzieller Hinsicht, aber es sollte nicht sein&quot;, klagt Jens&lt;BR&gt;&quot;Eigentlich schade&quot;, seufzt Sabine.&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&amp;#12288;&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;Nachklänge&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Es ist wieder ein Märztag, wolkenverhangen und frostig&lt;BR&gt;Am frühen Morgen setzt leichter Schneefall ein, so wie es der Wetterdienst vorausgesagt hat&lt;BR&gt;An den Brückenköpfen sind Schilder aufgestellt: Achtung, Glättegefahr! Eingeschränkter Winterdienst.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Dem Fahrer eines Kombis fällt um die Mittagszeit eine Person auf, die sich über das Brückengeländer beugt&lt;BR&gt;Fussgänger gehören eher zu den Seltenheiten im Verkehr über die Brücke mit ihren schmalen Seitenstreifen für Nichtautofahrer&lt;BR&gt;Wird wohl so ein mit Containern beladener Lastkahn den Fluss hinunterfahren, was manche Leute interessant finden, mag der Mann denken.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Als Sabine nicht zur gewohnten Zeit nach Hause kommt, versucht Jens sie anzurufen&lt;BR&gt;Aber sie antwortet nicht, hat auch keine Nachricht hinterlassen&lt;BR&gt;Jens schaut auf der Ablage im Flur nach, wo Sabine manchmal einen Zettel mit ein paar Zeilen hinterlässt&lt;BR&gt;Als er nichts vorfindet betritt er Sabines kleines Zimmer, was er sonst nur ungern tut, weil sie das nicht mag&lt;BR&gt;Auf ihrem Rokokoschreibpult findet er eine aufgeschlagene Seite in ihrer Kombination aus Poesiealbum und Tagebuch&lt;BR&gt;Hier steht der letzte Eintrag: Dort wo alles begann, wird mein mit grosser Schuld beladenes und obendrein sinnlos gewordenes Leben ein Ende finden.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Sofort macht sich Jens auf zur Brücke, fährt im Schritttempo, nicht auf das wilde Gehupe der nachfolgenden Fahrzeuge achtend&lt;BR&gt;Doch unverrichteter Dinge kehrt er nach Hause zurück, ruft Verwandte und Freunde, in der Apotheke an&lt;BR&gt;Niemand weiss etwas über Sabines Verbleib.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Da geht die Tür, Sabine tritt ein und wirft sich völlig erschöpft in den Sessel vor dem Flurtischchen&lt;BR&gt;&quot;Sabine, wo warst du?&quot; &quot;Auf der Brücke - ich konnte es nicht -&quot; &quot;Du wolltest etwa -?&quot; &quot;Ja, ich wollte, entschloss mich aber zur Umkehr, als ein Radfahrer kam, abstieg und auf mich einredete&lt;BR&gt;Es war mein Schwager Robert, der an seinem freien Tag ein wenig radeln wollte, wie er sagte&lt;BR&gt;Und er sprach: Sabine, wirf dein Leben nicht weg, werde endlich deine Schuldgefühle los, versuche ein neues Leben zu starten, vergiss Jens, der hat eine Frau wie dich nicht verdient&lt;BR&gt;Auf Bettina und mich, nicht zuletzt auf die Eltern, die dir längst verziehen haben, kannst du stets zählen&lt;BR&gt;Ich habe mir die Worte genau gemerkt&lt;BR&gt;Nun komme ich zurück, um meine Sachen zu packen, Jens&lt;BR&gt;Morgen werde ich mir eine Wohnung anschauen, ich weiss noch nicht wo, aber etwas werde ich schon finden.&quot;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Minuten später erhält Frau Schimbke, als sie gerade den Buchladen schliessen möchte, eine SMS: Sandra, du wirst verstehen, dass ich dich wegen eines schrecklichen Ereignisses nicht zur Leipziger Buchmesse begleiten kann&lt;BR&gt;Näheres darüber später&lt;BR&gt;Gruss Jens.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;b&gt;© 2012 H&lt;BR&gt;Fritz&lt;/b&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:hansfritz@gmx.ch&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://www.privamilit.eu target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16876</guid>
<pubDate>22.02.2012 12:02:44 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Sehnsucht - Spiegelwesen - etwa Beides  NikoMaya</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16875</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=1010&quot;&gt;
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Sehnsucht – Spiegelwesen – etwa Beides&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Ein flüchtiger Gedanke, den festzuhalten du nicht in der Lage bist&lt;BR&gt;
Ein Wunsch, der in den tiefen deiner Großhirnrinde immer da ist &amp; doch nie feste Form annimmt&lt;BR&gt;
Eine einzelne Träne, die in einem Moment der Schwäche dein Auge verlässt &amp; eine salzige Straße zu deinen Lippen baut&lt;BR&gt;
Ein sinnlicher Kuss, der deinen Mund im Traum beflüstert &amp; den Geschmack nach Sommer da lässt&lt;BR&gt;
Ein zarter Hauch, der Deine Haut berührt &amp; dir für einen Augenblick einen Gänsehautschauer über Deinen Körper jagt&lt;BR&gt;
Ein Ziehen Deines Herzens, von dem du nicht weißt, ob es Schmerz ist oder Glück oder einfach Beides&lt;BR&gt;
Ein wehender Sturm, der dich mitreißt in ungeahnte Höhen &amp; dich die tollkühnsten Sprünge vollführen lässt&lt;BR&gt;
Ein reißender Strom, der dich hinab zieht in die geheimnisvollsten Blautiefen &amp; dich von dort gereinigt wieder freilässt&lt;BR&gt;
Ein Bild, welches nur deinem Eigeninnersten entspringt, immer da &amp; doch sich wandelnd wie der Gezeitenrhythmus&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
 &lt;BR&gt;
&amp; dann in einem Moment, den du nicht in der Lage zu halten bist,&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
 &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
bin ich plötzlich DA!!!&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
 &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
 &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
 &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
(C)NMK&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:nicoelfe@googlemail.com&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt;    &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16875</guid>
<pubDate>22.02.2012 11:02:20 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>über die hingeschissene reinheit der dt. sprache in 10% - oder so - 2007  Michael Köhn</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16874</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=548&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/images/comprofiler/548_4f1513ec86399.jpg&quot; width=&quot;100px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;
das ist die scheiße in solchen foren - du stellst einen text ein und ein haufen irrer - sagen wir 10% der mitglieder versuchen jedes einzelne wort davon zu ermorden &lt;BR&gt;
jeder vergessene punkt ein verkehrtes komma schon ein angedachter gedankenstrich hat die kraft einer atombombe&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
und schreibe niemals über eine gegend eine stadt einen bezirk irgendein rattenloch wo einer von denen wohnt oder mal im urlaub war &lt;BR&gt;
echt kumpel du bist dann so gut wie tot - denn die kennen natürlich ihren kiez &lt;BR&gt;
und wo sie wohnen oder urlauben kann es nicht schlecht sein sonst würden sie ja dort nicht  &lt;BR&gt;
also solltest du z b behaupten dort leben auch kriminelle ausländer pöbelnde jugendliche schmeckt beim italiener das essen scheiße sind die mülltonen ständig übervoll usw werden sie dir überzeugend demonstrieren noch nie ich schwöre noch nie einen ausländer geschweige einen jugendlichen der nicht schmeckt oder eine italienische mülltonne dort gesehen zu haben - sie gehen nämlich jeden sonntag mittag mit ihrer frau genau dort und ebenda spazieren&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
ja wenn du so was machst musst du scharf zurückrudern alter - dabei ist es nur ein text von dem du dir erhoffst er könnte was werden - oder eben nicht&lt;BR&gt;
und ob nein oder ja - viel mehr als ein paar tipps willst du ja sowieso nicht haben nicht unbedingt wissen dass du ein kompletter idiot bist - ob du was schreibst oder nicht &lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
noch was - solltest du dich schließlich des lieben friedens willen genötigt sehen denen den kehlenbiss zu erlauben - also auf dem rücken liegend dem text abzuschwören und genau das gegenteil behaupten von dem was du schrubst und beteuern alles besser zu machen und das beraterhonorar ab nun immer pünktlich auf deren konto - nein glaube mir die wird das nicht weiter kümmern &lt;BR&gt;
die werden behaupten du liegst nicht sondern stehst immer noch aufrecht und werden dir volle pulle weiter in die eier treten - dabei wolltest du nur einen text &lt;BR&gt;
aber die lassen dass nicht zu&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
und es ist auch so dass manche dieser leute dich wirklich hassen&lt;BR&gt;
jedenfalls kommt das so rüber das ist einfach so - und zwar ohne dich zu kennen &lt;BR&gt;
vielleicht wegen dem text - weil sie dich zu kennen glauben &lt;BR&gt;
weil die meinen du bist der text und somit der größte arsch der auf der erde herumläuft ja einfach so&lt;BR&gt;
oder die glauben du bist sowieso ein arsch weil du ihnen die zeit stiehlst die sie brauchen um dir zu sagen was für ein arsch du wirklich bist&lt;BR&gt;
und das ist die scheiße in solchen foren dass die 190% gegen diese 10% arschgesichter die dich arsch nennen nicht zu worte kommen &lt;BR&gt;
warum auch immer &lt;BR&gt;
du glaubst das alles nicht alter - na oki stell doch mal einen text ein - ich sage dir wie und wo &lt;BR&gt;
ach und fürchte dich nicht denn mit sicherheit triffst du beim tachi-ai auf diesen jonokuchi im knappen mawashi und dem albern aussehendem spazierstock in der hand - der seine dicken arschbacken aufbläst und wie sau auf die kacke haut - und du tage mühe hast die scheiß sommersprossen wieder aus der fresse zu bekommen.&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
kein witz alter der hat bildung der kann nämlich z b auch blitzschnell das wort cotau oder so ähnlich irgendwo nachschlagen - nur um es dir um die ohren zu hauen zu sagen dass es ein chinesisches wort und kein japanisches ist - was ja auch keiner behauptet hat&lt;BR&gt;
ich jedenfalls nicht&lt;BR&gt;
ja - echt geil ist der und noch was &lt;BR&gt;
der kann dich auch niedersaufen oder so behauptet er &lt;BR&gt;
doch in wahrheit belustigt der nicht mal mehr beim asageiko &lt;BR&gt;
also sayonara doso - und danke den übrigen 190% arschgeigen&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
© 24&lt;BR&gt;07&lt;BR&gt;2007 michael köhn&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:m.koehn@literatalibre.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt; &lt;a href=http://www.literatalibre.de target=_blank &gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiter zur Homepage des Autors&lt;/a&gt;&lt;BR&gt;   &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16874</guid>
<pubDate>22.02.2012 07:02:12 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Erbeerfelder in Norwegen - Kapitel 2  Christina Kühn</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16873</link>
<description>
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/index.php?option=com_comprofiler&amp;task=userProfile&amp;Itemid=0&amp;user=1005&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/forum/images/comprofiler/1005_4f341c064aed9.jpg&quot; width=&quot;100px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;
Kapitel 1 findet ihr hier bei meinen Werken.&lt;BR&gt;
Bitte bewerten, ich bin offen für negatives und positives Feedback!&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Kapitel 2 – Schule, Streit und Sorgen&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Als ich am Morgen darauf erwachte, fühlte ich jeden meiner Knochen&lt;BR&gt;Den Wecker ließ ich noch einige Sekunden schrillen bis ich ihn stöhnend vom Nachtisch fegte&lt;BR&gt;Daraufhin gab er keinen Ton mehr von sich&lt;BR&gt;Es war schon spät, das sah ich daran, dass die Sonne schon hoch am Himmel stand und mein Zimmer hell beleuchtete, welches sonst noch leicht dunkel war&lt;BR&gt;Ich schlug die Decke zur Seite und sprang aus dem Bett um auf meine wackeligen Wackelpuddingknochen zum Wecker zu laufen&lt;BR&gt;Der Wecker war stehen geblieben, als ich ihn auf den Boden geworfen hatte&lt;BR&gt;Ein paar Sekunden guckte ich verschlafen auf den Wecker&lt;BR&gt;„Scheiße, scheiße, scheiße!“&lt;BR&gt;Genau vor einer halben Stunde, hatte der Unterricht angefangen&lt;BR&gt;Plötzlich achtete ich nicht mehr auf meinen schlimmen Muskelkater, das war wohl das Adrenalin&lt;BR&gt;Ich riss meinen Kleiderschrank auf und nahm mir irgendwas heraus und zog es an, während ich zum Bad eilte&lt;BR&gt;Ich fluchte, als ich ihn den Spiegel sah&lt;BR&gt;Mein Gesicht war blass und man könnte denken, ich hätte den Abend zuvor betrunken durchgemacht&lt;BR&gt;Meine Augen klebten noch leicht zu und die Augenringe glichen schwarzen Balken&lt;BR&gt;Fettig hingen mir meine sonst so lockigen kupferfarbenen Strähnen ins Gesicht&lt;BR&gt;Ich nahm mir meine Bürste und zog sie durch meine Haare, wodurch es nur noch schlimmer wurde&lt;BR&gt;Wäre ich aufgestanden, wie jeden Morgen, hätte ich mich in Ruhe geduscht, fertig gemacht und gefrühstückt&lt;BR&gt;Leider Gottes musste ich so das Haus verlassen&lt;BR&gt;Ich stürmte ins Wohnzimmer, wo meine Mutter mit überschlagenen Beinen in ihrer weißen Designerjeans saß und erstaunt zu mir herüber sah: „Bienchen? Warum bist du nicht in der Schule?“ Gleichzeitig zog ich meine Jacke, Schuhe und Fahrradhelm an und schnappte meinen Schulrucksack, der voller Buttons war: „ Bin weg.“ In der Geschwindigkeit einer Superheldin radelte ich zur Schule und stand schon wenige Minuten später vor unserer Klassentür&lt;BR&gt;Auf einmal hatte ich den Gedanken, einfach wieder zurück zu fahren und mich krank zu melden&lt;BR&gt;Ich kniff meine Pobacken zusammen und klopfte an der Tür&lt;BR&gt;Von innen hörte ich die laute Stimme meiner Französischlehrerin: „Qui dérange mon enseignement? “ Nervös biss ich mir auf die Zunge und trat ein&lt;BR&gt;Madame Dupont, eine alt eingesessene Französin kam auf ihren Alt-Omi Schuhen auf mich zu getrippelt: „Pouvez-vous me dire où vous pourriez avoir pour vous aujourdhui entraînée autour?“ Ich verstand nicht was sie sagte und sah sie deswegen total verdattert an, im Hintergrund bemerkte ich wie einige Mädchen aus meiner Klasse wild anfingen zu kichern und Henrik, der Klassenclown Fratzen zog, die wohl mich darstellen sollten&lt;BR&gt;Ich wurde rot und fühlte mich ganz schrecklich hilflos, krampfhaft versuchte ich nicht los zu heulen&lt;BR&gt;Dupont schob ihren wadenlangen Rock zu Recht und sabberte mich an als sie mir wieder irgendetwas sagte: „Chère Mademoiselle, soit vous me dire quel est le problème que vous avez, ou je ne peux pas vous aider plus&lt;BR&gt;Asseyez-vous sur votre place dès maintenant&lt;BR&gt;“ In meinen Ohren rauschte es, ich murmelte schnell: „Excusez-moi.“ Und setzte mich auf den Platz neben meiner beste Freundin Linnea, die mich schon die ganze Zeit aufmunternd angelächelt hatte&lt;BR&gt;Sie schob mir einen kleinen Zettel zu, auf dem stand: Hey Phil, hast du heute Mittag Zeit? P.S.: Was hast du denn da an? Ich guckte verwirrt an mir herunter und wurde plötzlich ganz klein, am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, auch dann erst bemerkte ich, dass mich so ziemlich jeder in der Klasse anstarrte- anstatt etwas normales aus meinem Kleiderschrank zu greifen, hatte ich ein Schlafanzugoberteil mit einem Teddy drauf und einigen älteren Kakaoflecken herausgeangelt&lt;BR&gt;Bitte sag mir, dass das ein fieser Traum ist., schrieb ich ihr zurück und versank so in meinen Stuhl, dass nur noch mein Kopf zu sehen war&lt;BR&gt;Vanessa, das Alphatier meiner Klasse lächelte mich fies an und sagte mit der  Stimme einer hinterhältigen Schlange: „Philine, schickes Oberteil&lt;BR&gt;Woher hast du das, aus dem Kindergarten geklaut?“ Die Jungs aus meiner Klasse brachen in hysterisches Lachen aus und alle Mädchen, mit denen ich nicht befreundet war, also genau gesagt alle außer Linnea, glucksten wie eine Gruppe Hühner&lt;BR&gt;Linnea, die zu den beliebteren der Klasse gehörte, nicht so wie Vanessa oder eine ihrer Kompanien aber von den Jungs akzeptiert zischte: „Hört sofort auf, nicht Philine sondern ihr benimmt euch wie Kindergartenkinder&lt;BR&gt;Was seid ihr nur für alberne Dummköpfe! Ich wette jedem von euch ist schon mal so etwas passiert!“ Nach dieser Zurechtweisung waren alle still&lt;BR&gt;Madame Dupont war wieder Herrin der Klasse und befahl uns, die Bücher auf Page deux cent seize aufzuschlagen&lt;BR&gt;Die Stunden gingen schnell vorbei, die anderen sprachen mich nicht mir auf mein peinliches Missgeschick an&lt;BR&gt;Nach der Schule hackte sich Linnea bei mir ein, als wir auf den Weg zum Bus waren: „Na, hast du heute Zeit? Ich dachte wir könnten vielleicht ins Eiscafé und danach ein bisschen in die Stadt shoppen.“ Sie sah mich mit ihren Eisblauen Augen auffordert an&lt;BR&gt;Ihre sommersprossige Nase hatte sie leicht nach oben gezogen und ihre rosigen Lippen zu einem Grinsen gezogen, so sah man ihre niedlichen Pauspäckchen und Grübchen&lt;BR&gt;Eigentlich hatte sie gar kein breites Gesicht oder besonders volle Wangen aber wenn sie lächelte, sah sie richtig niedlich aus&lt;BR&gt;Gar nicht wie ich,  Linnea meinte immer, ich wäre immer so ernst und eine richtige Schönheit, wenn ich mehr lächeln würde&lt;BR&gt;Ich fand mich gar nicht so hübsch, eher durchschnittlich&lt;BR&gt;Meine bronzefarbenen Haare mochte ich zwar, die lang und leicht lockig über meine Schultern bis zum Becken gingen&lt;BR&gt;Aber ich hasste meine Augen, ich sagte immer, ich hätte Froschaugen&lt;BR&gt; Sie waren krötengrün und groß und standen leicht hervor&lt;BR&gt;Okay, nicht so heftig, wie es sich jetzt vielleicht anhörte&lt;BR&gt; Linnea pickte mich in die Seite: „ Hallo? Jemand zu Hause? Hast du jetzt Zeit oder nicht?“ Ich tauchte wieder in die reale Welt ein und machte ein trauriges Gesicht: „Also eigentlich habe ich Jorek versprochen, heute mit ihm ausreiten zu gehen.“ Das war halb gelogen, ich hatte Zeit, aber seit sich Linnea von ihrem Freund getrennt hatte, mit dem sie zwei Jahre fast jeden Tag verbrachte hatte, fragte sie jedes mal, ob ich mich mit ihr verabreden möchte&lt;BR&gt;„ Man, Phil! Nie hast du Zeit für mich, immer bist du am Reiten! Ich habe manchmal echt kein Bock mehr auf deine miesen Ausreden und du kannst mir verdammt noch mal nicht erzählen, dass du mit diesem Jorek ausreitest, weil dieser Typ voll der hässliche Streber ist! Verarschen kann ich mich selber, entweder du entscheidest dich für mich oder fürs Reiten, ich gehe jetzt zu Vanessa&lt;BR&gt;Ciao! “Während sie das sagte, trat sie einige Schritte zurück und stampfte mit ihren Boots einige male auf den Boden um ihre Aussage zu unterstreichen&lt;BR&gt;Erhobenen Schrittes lief sie zu Vanessa und deren Freundinnen, die mit den Jungs auf den Tischtennisplatten saßen&lt;BR&gt;„Lin, bleib doch stehen!“ Trotz meines Rufes lief sie mit watschelnden Schritten und erhoben Kopf weiter zu Vanessa&lt;BR&gt;Sie wollte es wohl möglichst dramatisch haben, dachte ich und wand mich zum Gehen um&lt;BR&gt;Eigentlich war sie nie so&lt;BR&gt;Linnea war nicht schüchtern oder zurückhalten, sie war eine stolze Person, die schnell begeistert von einer Sache war und sich immer für das einsetzte, was sie liebte&lt;BR&gt;Auf einer Seite war sie manchmal still und nachdenklich, wenn sie wieder mal Probleme mit einer der Jungs hatte, mit denen sie kurz zusammen war, Stress mit ihrer Mutter, die Alkoholikerin war oder ihr das Geld fehlte&lt;BR&gt;Auf der anderen Seite war sie laut, verrückt und lustig&lt;BR&gt;Dann alberte sie herum und heiterte mich auf&lt;BR&gt;Ich kannte sie schon seit dem Kindergarten, sie hatte nie eine schöne Kindheit gehabt, Lin kam aus einer zerbrochenen Familie, die nie wirklich existiert hat&lt;BR&gt;Einen Vater hatte sie nie gehabt, er ist abgehauen, als er hörte, dass ihre Mutter schwanger war&lt;BR&gt;Ihre Mutter fing vor lauter Trauer und immer mit den Gedanken, nicht genug Geld zu haben an zu trinken&lt;BR&gt;Darunter hat Linnea immer gelitten&lt;BR&gt;Keiner außer mir und meiner Mutter wusste das&lt;BR&gt;Nach außen hat Lin immer cool getan und sich nichts anmerken lassen obwohl es in ihrem Inneren ganz anders aussah&lt;BR&gt;Als ich mein pinkfarbenes Fahrrad aufschloss und ohne meine beste Freundin losfuhr, fühlte ich mich irgendwie einsam&lt;BR&gt;Sonst fuhren wir immer zusammen mit unseren Fahrrädern nach Hause&lt;BR&gt;Ihr Rad stand noch am Fahrradständer und sie war wahrscheinlich bei Vanessa, die fuhren immer mit dem Bus&lt;BR&gt;Die anderen Mädchen bzw&lt;BR&gt;Vanessas Sklavinnen waren sich fürs Fahrrad fahren zu gemütlich oder zu fein&lt;BR&gt;Ich liebte es, ich war ziemlich sportlich, dass meinte jedenfalls mein Reitlehrer&lt;BR&gt;Zu Hause brachte ich mein Fahrrad in die Garage, die neben dem Haus war&lt;BR&gt;Ich kramte den Schlüssel aus meiner Hosentasche und schloss die Tür auf&lt;BR&gt;Meine Mutter kam auf mich zu gehüpft: „ Da ist ja mein kleines Bienchen&lt;BR&gt;Na, hast du heute Morgen verschlafen?“ Ich schlurfte an ihr vorbei an den Esstisch und ließ mich missmutig auf den Stuhl fallen: „Was gibt es zu futtern?“  Meine Mutter setzte sich mir gegenüber auf den Stuhl und sah mich mit ihren großen Schokobraunen Augen mitfühlend an und versuchte hinter mein Pokerface zu blicken: „Was ist los? Du siehst irgendwie, fertig aus&lt;BR&gt;Ach ja, es gibt Pizza.“ Ich sah sie erstaunt an: „Richtige Pizza? Echte, frische, leckere Pizza?“- meine Mutter Eva lief zur Mikrowelle: „Naja, Fertigpizza ist auch lecker!“ Ich stand genervt auf und drehte mich nochmal auf der Treppe um: „Wo ist Papa?“ Eva tat so, als hätte ich irgendwas Unwichtiges  gesagt: „Bei einem Freund, keine Ahnung.“  Dabei sah sie so zart und verletzlich aus, wie nie&lt;BR&gt;Ihre Beine waren sehr schmal, wie Streichhölzer und ihre Schlüsselbeine zeichneten sich stark im schwarzen Kleid ab&lt;BR&gt;Ihre Haare, die die gleiche Farbe hatten wie meine, dunkelblond mit braunem Schimmer, waren zu einer kunstvollen Frisur geflochten und obwohl sie kein Make-up drauf hatte, war ihre Haut rein und scheinend&lt;BR&gt; Ihre Nase war klein und spitz und sie hatte große, hellbraune Augen, die an Milchschokolade erinnerte&lt;BR&gt;Die Lippen waren wohlgeformt und voll&lt;BR&gt;Sie sah aus wie ein Engel, ich kannte niemanden der so wunderschön war wie meine Mutter&lt;BR&gt;Ich drehte mich um und lief weiter nach oben&lt;BR&gt;„Philine? Die Pizza liegt im Kühlschrank&lt;BR&gt;Ich habe ein Fotoshooting in Oslo für eine Zeitschrift&lt;BR&gt;Ich fahre jetzt los und komme so um halb elf wieder&lt;BR&gt;Kjell kommt bestimmt bald.“ Sie hatte ihre Gucci Tasche um ihren pinken Mantel geschlungen, der ihr mittlerweile zu klein war&lt;BR&gt;Ich musterte sie misstrauisch: „Magst du kein Pizzastück essen? Hast du überhaupt heute schon was gegessen?“ Sie kramte in ihre Tasche und nahm einen Lippenstift heraus: „Ach so, ja, ich habe irgendwie keinen Hunger, schon den ganzen Tag nicht&lt;BR&gt;Hab dich lieb, Mäuschen!“ Mit diesen Worten stöckelte sie auf ihren High Heels zum Land Rover, stieg auf den Sitz und knallte die Tür zu&lt;BR&gt;Sie bemerkte, dass ich sie durch das Fenster beobachtete und winkte mir lächelnd zu bevor sie den Motor startete und losfuhr&lt;BR&gt;Meine Mutter arbeitete als Model seit sie fünfzehn war, mit sechzehn wurde sie schwanger und brach die Schule ab&lt;BR&gt;Sie hatte Ärger mit ihren Eltern und zog bei einer Freundin ein&lt;BR&gt;Dann flog nach New York, Mailand und vielen anderen Städten und war ein erfolgreiches Model, bis sie erkannte was ihr wirklich wichtig war&lt;BR&gt;Das Modeln liebte sie immer noch aber noch wichtiger war ihr ihre Familie&lt;BR&gt;Heute war sie ruhiger und nahm hin und wieder einige Jobs an&lt;BR&gt;Meine Mutter war halt nicht wie normale Mütter, die zu Hause blieben und putzten und kochten&lt;BR&gt;Das brauchte sie, sonst würde sie zerbrechen&lt;BR&gt;Nachdem ich wahllos durch mein Zimmer lief, mein Bücherregal abstaubte, doch ein Stück von der kalten Pizza aß und dann duschen ging, entschied ich zum Reiterhof zu joggen&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:postfuerchristina@web.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt;    &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16873</guid>
<pubDate>21.02.2012 22:02:03 GMT</pubDate>
</item>

<item>
<title>Alles gute Oma...  Amélie.</title>
<link>http://www.autorenweb.de/index.php3?go=abfrage_texte.php3?id=16872</link>
<description>Der Tag, an dem du gegangen bist…&lt;BR&gt;
Tausend kleine Tropfen prasselten an meinem Fenster&lt;BR&gt;Kleine, dumpfe Schläge&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Ich öffnete langsam meine Augen und erstarrte in Angst&lt;BR&gt;An diesem Morgen war alles anders&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Das Schicksal kündigte sich an.&lt;BR&gt;
Jeder ging seiner Wege, in Hoffnung, in Sehnsucht, in Angst, in Gedanken&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Plötzlich ein jähes, befürchtendes Klingeln&lt;BR&gt;Es durchdrang jede einzelne Vene meines Körpers&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Ganz langsam und mit viel Konzentration verstand ich, was dieser Tag bedeuten würde&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Tränen rannen mir über das Gesicht&lt;BR&gt;Bilder, Worte, Gedanken, Emotionen, alles  durchraste meinen Körper, meinen Kopf, meine Augen&lt;BR&gt;Unkontrollierte Impulse&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Das war der Tag, Oma, an dem die Welt still stand&lt;BR&gt;Die Welt ein so wertvolles Puzzleteil verloren hat&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Nun sind wir alle hier&lt;BR&gt;Ich sehe in deinen Augen, die du alle hinterlassen hast&lt;BR&gt;Sehe in deine Herzen, die unaufhörlich weinen&lt;BR&gt;Sehe deine Ohren, deine Nasen, deine Finger, deine Münder und so viele deiner Augen&lt;BR&gt;Alle sitzen sie hier, deine Kinder und sind zerrissen in Sehnsucht, in Erinnerung, in Trauer und Schmerz&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Auch in meiner Welt wurde ein Stück herausgerissen, was wie ein riesiges Loch Tag für Tag über mir klafft&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Aber eigentlich wollte ich dir danken&lt;BR&gt;Denn, die Lücke, die du hinterlassen hast, ist auch ein riesiges Geschenk für mich&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
 Ich habe nur durch dich erkannt, was du uns allen dein Leben lang mit auf dem Weg geben wolltest&lt;BR&gt;Es ist nicht wichtig im Leben, wie hart man arbeitet , wie wenig Geld man hat, wie viele Sorgen einen plagen oder wie gesundheitlich Schlecht oder Gut es einem geht&lt;BR&gt;Etwas ganz wertvolles hast du stets zeigen wollen&lt;BR&gt;Es sind die Menschen im Leben, die unbändiges Glück bedeuten können&lt;BR&gt;Man sah die Glückseligkeit in deinen Augen, wenn du jeden einzelnen, der hier Anwesenden, in deine Arme schließen konntest, wenn du mit uns reden konntest, wenn du mit uns lachen konntest, einfach, wenn wir da waren&lt;BR&gt;Du hast mir gezeigt, wie wichtig es ist, seine kostbare Zeit mit all den Menschen zu füllen, die einen glücklich machen&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Es tut mir sehr leid, dass viele von uns es erst jetzt verstehen werden, was du uns immer sagen wolltest&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Täglich blicke ich dankbar in den Himmel empor und weiß, dass ich jetzt einen Schutzengel habe&lt;BR&gt;Den wir alle haben&lt;BR&gt;Du wirst uns nie verlassen&lt;BR&gt;Ich habe letztens etwas gelesen, dass ich mir immer Vorstelle, dass du uns das sagen würdest: &lt;BR&gt;
Und als der Regenbogen verblasste,&lt;BR&gt;
da kam der Albatross&lt;BR&gt;
und er trug mich mit sanften Schwingen&lt;BR&gt;
weit über die sieben Weltmeere&lt;BR&gt;
behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts&lt;BR&gt;
......ich trat hinein - und fühlte mich geborgen&lt;BR&gt;
ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein stück voraus....&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt;
Oma und wenn unser Vorhang fällt, dann sehen wir uns wieder.&lt;BR&gt;
In Liebe&lt;BR&gt;
&lt;BR&gt; &lt;a href=mailto:sunny16xd@hotmail.de&gt;&lt;img src=&quot;http://rss.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; e-Mail an Autor senden&lt;/a&gt; &lt;BR&gt;    &lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeartikel.php3?ref=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Eigenen Text veröffentlichen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
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<pubDate>21.02.2012 21:02:24 GMT</pubDate>
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<title>Wettbewerb: 9. Marburger Kurzdramenwettbewerb</title>
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<description>von Theater GegenStand</description>
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<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:03:20 GMT</pubDate>
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<title>Wettbewerb: Literaturwettbewerb „Begegnungen“</title>
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<description>von Erika</description>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 04:13:07 GMT</pubDate>
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<title>Wettbewerb: Kurzgeschichten Schreibwettbewerb mit Anthologie</title>
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<description>von michelangelo</description>
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<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 17:29:52 GMT</pubDate>
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<title>Wettbewerb: &amp;quot;November-Lyrik&amp;quot;-Ein außergewöhnlicher Lyrikwettb</title>
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<description>von mtobias</description>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 01:32:48 GMT</pubDate>
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<title>Verlag: Bluescreen Entertainment</title>
<link>http://www.eswirddichrufen.de</link>
<description>Mit »Es wird Dich rufen« liegt Ihnen ein klassischer Abenteuerroman vor, der – nicht zuletzt durch seinen realen historischen Hintergrund über das Geheimnis eines Priesters und sein Wirken im Süden Frankreichs – die Leser von jung bis alt in seinen Bann zieht. 
Das Büchermagazin schreibt: \&quot;Dramaturgisch gekonnt treibt Cross die Suche nach des Rätsels Lösung voran.\&quot; Überzeugen Sie sich selbst davon. Lesen, hören und schauen Sie einfach mal rein.
Derzeit sind die Vorbereitungen für die 2012 vorgesehene Romanverfilmung in vollem Gange in Kürze liegt auch ein interaktives E-Book, sowie das Hörbuch zum Roman vor, das eine spannende Mischung aus Hörbuch und Hörspiel bereithält.  &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeverlage.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Verlag eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
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<pubDate>09.11.2011 12:11:34 GMT</pubDate>
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<title>Verlag: curach bhán publications -- daniel büchner</title>
<link>http://www.curach-bhan.com</link>
<description>Fachverlag für Kunst &amp; Kulturwissenschaft

Keltologie – internationale Archäologie, Philologie – Sprach-, Kultur- &amp; Sozialwissenschaften

Kunstbücher  &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeverlage.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Verlag eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.curach-bhan.com</guid>
<pubDate>05.09.2011 19:09:36 GMT</pubDate>
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<title>Verlag: Shtëpia Botuese Laholli</title>
<link>http://laholli.weebly.com/</link>
<description>Obwohl im Verlag auch hochwertige Bücher albanischer Autoren publiziert werden, wird der Schwerpunkt seiner Arbeit in der professionellen Übersetzung, Veröffentlichung und Bekanntmachung deutschsprachiger Autoren in Albanien, Kosova und Mazedonien liegen.  &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabeverlage.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Verlag eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
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<pubDate>21.08.2011 12:08:20 GMT</pubDate>
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<title>Link: Historischer Roman als eBook</title>
<link>http://www.hafai.de</link>
<description>Der Roman \&quot;Vom Niger zum Benue\&quot; nimmt Sie mit auf eine Zeitreise in das von Deutschland beherrschte Kamerun um 1900. 

Freuen Sie sich auf spannende Abenteuer, Begegnungen mit faszinierenden Kulturen, eine Expedition durch herrliche Landschaften und eine realistische Schilderung der kolonialen Verhältnisse.
  &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabelinks.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Link eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
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<pubDate>14.02.2012 18:02:40 GMT</pubDate>
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<title>Link: Delphinpaar</title>
<link>http://delphinpaar.lifestylebloggo.de</link>
<description>Die Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht schreibt über Literatur, zur Rettung der Tiere und vieles mehr.

Beim diesjährigen 8. Wolfgang A. Windecker Lyrikpreis 2011 belegt Susanne Ulrike Maria Albrecht den zweiten Platz.

http://engel0311.jimdo.com/
http://www.blogigo.de/ENGEL0311
http://susanne-ulrike-maria-albrecht.over-blog.de


2012 erscheint die Schwarzhumorige Kriminal-Satire \&quot;Verdächtige und andere Katastrophen\&quot; von Susanne Ulrike Maria Albrecht.
   &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabelinks.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Link eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://delphinpaar.lifestylebloggo.de</guid>
<pubDate>25.12.2011 14:12:23 GMT</pubDate>
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<title>Link: Es wird dich rufen</title>
<link>http://www.eswirddichrufen.de</link>
<description>Wir stellen als junger Verlag auf dieser Seite das Romanprojekt \&quot;Es wird dich rufen\&quot; vor und bieten hier die Möglichkeit zum Reinlesen, Reinhören ins Hörbuch oder Reinschauen in die Hintergrund-Dokumentation (der Roman basiert auf einer realen historischen Begebenheit)  &lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.autorenweb.de/index.php3?go=eingabelinks.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.autorenweb.de/weiternav_blue.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt; Weiteren Link eintragen ... mehr&lt;/a&gt;</description>
<guid>http://www.eswirddichrufen.de</guid>
<pubDate>29.11.2011 12:11:20 GMT</pubDate>
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